Archiv für die Kategorie ‘Windows’

Windows 7/8/8.1 – Systemdateien vermurkst?

Montag, 18. August 2014

Ich hatte das Problem, dass mein Desktop nach einem RAM-Fehler nicht mehr funktional war. Ich benutze momentan Windows 8.1 Update 1. Die Symptome waren, dass – bis zum vollständigen Anzeigen des Desktops mit der Uhr ca. 10 Minuten vergangen sind – und dass Metro nicht mehr zu öffnen war.

Ich konnte diese Probleme mit „sfc /scannow“ reparieren lassen.

Dieses Tool scannt nach defekt Systemdateien im Windows und versucht diese zu reparieren. Hierzu ist dann auch ein Neustart des Rechners nötig.

Goodbye Windows XP

Dienstag, 08. April 2014

WIr schreiben das Jahr 2014. Windows XP hat nun mehr als 10 Jahre auf dem Buckel und ist unter den Betriebssystemen eignetlich schon ein Oldtimer. Doch viele meinen, das Gutes lange beständig ist, dies war bei XP auch der Fall.

Bis heute. Heute werden das letzte Mal kostenlos Sicherheitsupdates für Windows XP verteilt. Demzufolge sollte jeder, der noch XP benutzt, schnellstmöglich auf ein neues Betriebssystem umsteigen. Wer denkt, weil heute Patchday ist, noch etwas Zeit zu haben, der spielt mit der trügerischen Sicherheit. Solten noch sogar heute neue Sicherheitslücken gefunden werden, ist der Rechner mit Windows XP ungeschützt. In vielen Fällen hilft hier auch kein Antivirenprogramm. Da sind wir gleich beim nächsten Punkt. Auch die Antivierenprogramme für Windows XP werden nur noch eine kurze Zeit oder gar nicht mehr aktualisiert.

Daher meine Empfehlung : Umsteigen auf Windows 7/8 oder Linux

 

Windows 8.1 Upgrade schlägt bei verschlüsselter Systemfestplatte fehl

Montag, 07. April 2014

Das Upgrade von Windows 8 auf Windows 8.1 schlägt fehl, wenn die gesamte Systemplatte mit Truecrypt oder ähnlichem Verschlüsselt ist. Leider gibt das Setup-Programm keinerlei nützlichen Tipps zur Fehlerdiagnose.

Erst ein Upgrade auf meinem unverschlüsselten System brachte Erleuchtung. Auch hier gab es Probleme. Die Linux-Root Partition war scheinbar weg. Abhilfe bei dem Problem bringt (g)parted, hier ist nun deutlich zu sehen, dass der Windows 8.1 Setup eine neue Partion erstellt hat. Alle Partitionen haben sich um eine „Nummer“ nach „hinten“ verschoben, z.b. aus /dev/sdb6 wurde /dev/sdb7 und so weiter. Dies erklärt auch, warum der Kernel nicht mehr in der Lage war, seine Root-Partition zu finden. (Viele würden nun sagen, warum hat der Bootloader nicht schon einen fehler gemldet? Ich habe einen monolytischen EFI-Stub Kernel, welcher gleich aus dem EFI-Bootordner gestartet werden kann.)

Ich fasse nochmal kurz zusammen, was beim Upgrade von Windows 8 auf 8.1 zu beachten ist:

– event. Linux Partitionen, welche „hinter“ den Windows Patitionen liegen, werden verschoben

–  event. Anpassung vom Bootloader/fstab nötig – wird eine Verschlüsselung der gesamten Systemplatte eingesetzt, so muss diese zunächst komplett entschlüsselt werden

Ubuntu Server in Hyper-V installieren

Mittwoch, 25. April 2012

Viele kennen sicher das Problem. Man installiert Ubuntu Server in der Hyper-V Umgebung. Schon bei der Installation kommt die Fehlermeldung, dass kein Netzwerkadapter gefunden werden konnte. Hier kann man gestrost die Installation fortsetzen. Der Netzwerkadapter muss lediglich nachträglich aktiviert werden.

1. Root-Shell öffnen (sudo bash)

2. Folgende 4 Zeilen in die Datei „/etc/initramfs-tools/modules“ einfügen (am besten mit nano /etc/initramfs-tools/modules öffnen)

hv_vmbus

hv_storvsc

hv_blkvsc

hv_netvsc

3. update-initramfs -u && reboot ausführen

Nach dem erfolgreichen Neustart steht nun die Netzwerkkarte zur Verfügung.

Low-Cost #SSD’s mit #Flashfire beschleunigen

Samstag, 04. September 2010

Die Benutzer eines Netbooks kennen es sicherlich…das System läuft ungemein Zäh, weil dauernd von der Solid-State-Disk (SSD) gelesen oder auf die SSD geschrieben werden muss. Da die „Low-Cost SSD’s“ jedoch nicht die Datendurchsatzrate teuer SSD’s erreichen hat das Geschwindigkeitseinbußen zu Folge.

Genau hier kommt Flashfire (http://flashfire.org) zum Einsatz. Es legt einen Schreibcache an, das bedeutet, dass die Daten nicht sofort auf die SSD geschrieben werden, sondern erst in dem Moment, wo nicht gelesen wird. Die Daten werden dann so lange im Arbeitsspeicher vorgehalten. Hier kommen leider auch 2 Nachteile zum Vorschein. Der Erste ist, dass dadurch mehr RAM belegt wird und somit uU andere Programme nicht mit „voller Geschwindigkeit“ laufen können und der zweite Nachteil ist, dass wenn der Rechner nicht richtig heruntergefahren wird, die Daten bzw die Änderungen im RAM verloren gehen und es somit es ggf zu einem korrupten Dateisystem kommen kann.

Alles in allem ist Flashfire meiner Meinung nach jedoch ein hilfreiches und kostenloses Tool, um aus dem Netbook noch etwas mehr Leistung herauszukitzeln.